Dosieren
Ca. 5 g MykoRitter direkt ins Pflanzloch oder beim Umtopfen an die Wurzel geben.
Grow Castle
245 Sporen pro Gramm · entwickelt für Stecklinge und Jungpflanzen
Ideal für direkte Wurzelanwendung beim Einpflanzen, Umtopfen und für frische Stecklinge.
Mykoritter Premium Mykorrhiza ist ein biologischer Bodenhilfsstoff mit arbuskulären Mykorrhizapilzen für die gezielte Anwendung direkt im Wurzelbereich kompatibler Pflanzen.
Enthalten ist Rhizophagus irregularis (Synonym: Glomus intraradices) mit 245 lebensfähigen Sporen beziehungsweise Propagulen pro Gramm. Bei einer erfolgreichen Symbiose bildet der Pilz feine Hyphen im Substrat und kann so den von der Pflanze erschlossenen Bodenraum erweitern.
Für eine erfolgreiche Besiedlung sollte Mykoritter möglichst direkt mit lebenden Wurzeln in Kontakt kommen. Beim Einpflanzen oder Umtopfen das Pulver direkt an den Wurzelballen beziehungsweise in das Pflanzloch geben, anschließend mit Substrat bedecken und passend zur Pflanze angießen.
Als Orientierung eignen sich etwa 5 g bei kleineren Wurzelballen und ungefähr 10 g bei größeren Pflanzgefäßen um 40 Liter. Entscheidend ist der Wurzelkontakt, nicht eine möglichst großflächige Verteilung im gesamten Topf.
Viele Gemüse-, Kräuter-, Zier- und weitere Kulturpflanzen können arbuskuläre Mykorrhiza bilden. Es gibt jedoch Ausnahmen. Viele Kreuzblütler wie Kohl, Brokkoli oder Senf bilden normalerweise keine arbuskuläre Mykorrhiza.
Mykorrhiza ist kein klassischer Dünger und ersetzt keine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. Sehr hohe Nährstoffkonzentrationen, insbesondere eine starke Phosphorüberversorgung, können die Ausbildung der Symbiose beeinflussen.
Im großen Mykorrhiza-Guide erklären wir die biologischen Grundlagen. Konkrete Tipps findest du im Guide zu Anwendung und Dosierung sowie in unserer Umtopf-Anleitung.
Trocken, gut verschlossen und bei etwa 5–25 °C lagern.
Die Wissenschaft
Mykorrhiza-Pilze docken direkt an den Wurzelzellen an und erweitern das Wurzelsystem um ein feines Hyphen-Netzwerk. Die Pflanze liefert Zucker, der Pilz liefert Wasser und Nährstoffe – eine Partnerschaft, die seit über 400 Millionen Jahren funktioniert.
Werte basierend auf Herstellerangaben und der allgemeinen Studienlage zur Mykorrhiza-Symbiose.
So einfach geht's
Ca. 5 g MykoRitter direkt ins Pflanzloch oder beim Umtopfen an die Wurzel geben.
Pflanze einsetzen, mit Erde bedecken und gut andrücken – der Wurzelkontakt zählt.
Kräftig wässern, damit die Sporen aktiv werden und die Besiedlung startet.
Das Netzwerk versorgt deine Pflanze ab jetzt dauerhaft – ganz ohne Nachdosieren.
Der Unterschied
Gleiche Pflanze, gleiche Pflege – nur der Wurzelpartner macht den Unterschied.
Warum MykoRitter
Drei Effekte, ein Netzwerk: schnellere Bewurzelung, bessere Aufnahme, stabiler Wurzelraum.
Mykoritter aktiviert die Wurzelentwicklung auf biologische Weise. Statt synthetischer Bewurzelungshormone nutzt das Produkt die natürliche Wirkung lebender Mikroorganismen.
Nach erfolgreicher Besiedelung erweitern die Mykorrhizapilze das aktive Aufnahmegebiet der Wurzeln erheblich und verbessern die Aufnahme von Wasser, Phosphor und Spurenelementen.
Die frühe Kolonisierung schränkt den Lebensraum bodenbasierter Krankheitserreger ein und stärkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umpflanzstress und Umweltfaktoren.
Häufig gefragt
Dosierung, Wurzelkontakt, geeignete Pflanzen: die wichtigsten Antworten vor dem Kauf.
Für Stecklinge und Zimmerpflanzen genügen meist etwa 3 bis 5 g (ca. 1 TL) nahe der Pflanzenbasis oder direkt an den Wurzeln. Anschließend mit Substrat bedecken und gut angießen. Entscheidend ist, dass das Pulver möglichst früh direkten Wurzelkontakt bekommt.
Beim Pflanzen und Umtopfen werden 1 bis 2 TL direkt ins Pflanzloch oder auf den Wurzelballen gegeben. So sitzt das Pulver genau dort, wo die Besiedelung beginnen soll: im direkten Kontakt mit den Wurzeln.
Mykoritter eignet sich besonders für frische Stecklinge, Jungpflanzen und Umpflanzungen in Erde oder Substrat. Das Produkt kann im Innen- wie im Außenbereich eingesetzt werden, überall dort, wo direkter Kontakt zwischen Pulver und Wurzel hergestellt werden kann.
Ja. Mykoritter ist geruchlos, frei von Schadstoffen und für den ökologischen Einsatz geeignet. Die lebenden Mikroorganismen fördern aktives Bodenleben, unterstützen langfristig natürliche Nährstoffkreisläufe und sind sicher für Mensch, Haustiere und Umwelt.